Diese Frage stellen sich Eltern, die gemeinsam mit ihrem Kind überlegen, ihren Sprössling einen Schachkurs oder gar einen Schachclub besuchen zu lassen.

Die Frage ist schnell beantwortet. Ihr Kind soll Schach spielen, wenn es Spass dabei hat. Die angenehmen Nebenwirkungen, die sich dabei einstellen, werden Ihr Kind im Idealfall ein Leben lang positiv beeinflussen. Langeweile kennt ein Schachspieler oder eine Schachspielerin nicht mehr.

Studien sind ja bekanntlich mit Gegenstudien widerlegbar. Doch kristallisierten sich folgende Kompetenzgewinne in verschiedensten Studien und in unterschiedlichen Ländern heraus:

  • Schach weckt in jungen Spielern Sinn für Selbstwert und Selbstvertrauen.
  • Schach fördert das rationale Denken.
  • Schach fördert Teamgeist.
  • Schach lehrt die Akzeptanz von Niederlagen und die Demut beim Siegen.
  • Schach lehrt die Verantwortung über das eigene Handeln zu übernehmen.
  • Schach kann Kindern helfen Freunde zu finden und mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen.
  • Schach kann Kindern aufzeigen, dass Training und harte Arbeit bessere Leistungen bringen.
  • Schach hat keine intellektuelle Grenzen. Selbst die besten Spieler der Welt werden das Spiel nicht gänzlich perfektionieren können.

Möglicher positiver Einfluss auf die schulischen Leistungen:

  • erhöhtes Wahrnehmungsvermögen
  • höhere sprachliche Fähigkeiten (wie Lese- und Sprachverständnis)
  • kritisches Denken, grösserer Willen am Problemlösen
  • Verbesserung kognitiver* Fähigkeiten (*abstraktes logisches und analytisches Denken)
  • verbessertes räumliches Vorstellungsvermögen

Schach ist Kunst, martialischer Kampf, Poesie, pure Schönheit oder einfach nur ein wunderbares Spiel ...